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Private Krankenversicherung

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Neue Leistungsstandards der aktuellen Tarifwelt

Das Sys­tem der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) fand sich in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren häufig im Fo­kus po­la­ri­sie­ren­der und teils un­sach­li­cher Be­richt­er­stat­tung wie­der. Durch die we­nig nach­hal­ti­ge Un­ter­neh­mens­po­li­tik ein­zel­ner Bran­chen­teil­neh­mer ge­riet die PKV als Gan­zes in die Kri­tik. Lücken­haf­ter Ver­si­che­rungs­schutz, „Bil­lig“-Ta­ri­fe mit Leis­tungs­de­fi­zi­ten und un­an­ge­mes­se­ne Bei­trags­erhöhun­gen wa­ren die zen­tra­len Punk­te. Me­dien­be­rich­te er­we­cken wei­ter­hin ge­le­gent­lich den Ein­druck, als gäbe es ei­ne wach­sen­de Un­zu­frie­den­heit von Pri­vat­ver­si­cher­ten et­wa we­gen an­geb­lich zu­neh­men­der Leis­tungskürzun­gen durch die Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men.

Tatsächlich bestätigt der Jah­res­be­richt 2012 der Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (Ba­Fin), dass we­ni­ger als drei von 10.000 PKV-Ver­si­cher­ten Be­schwer­de beim Om­buds­mann der PKV ein­rei­chen. Die­se Zahl ist seit mehr als zehn Jah­ren kon­stant. Ob­wohl der deut­lich über­wie­gen­de Teil der 43 PKV-Un­ter­neh­men sei­ner Rol­le als zen­tra­le und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Säule des deut­schen Ge­sund­heits­sys­tems nach­kommt und ei­ne re­präsen­ta­ti­ve Um­fra­ge aus dem März 2012 von TNS Em­nid be­legt, dass 96 % der PKV-Ver­si­cher­ten sich in die­sem Sys­tem sehr gut auf­ge­ho­ben fühlen, hat der Ver­band der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer e. V. durch die Einführung der so­ge­nann­ten Min­dest­stan­dards zum 01.01.2013 rea­giert.

Ziel war es, die Ver­sor­gung pri­vat Ver­si­cher­ter grundsätz­lich mit min­des­tens den Leis­tun­gen si­cher­zu­stel­len, die ge­setz­lich Ver­si­cher­te er­hal­ten. Die Hand­lungs­fel­der wa­ren hier vor al­lem die Leis­tung für psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lun­gen, für le­bens­er­hal­ten­de Hilfs­mit­tel und für Ent­zie­hungs­ku­ren.

Im Er­geb­nis hat die Einführung der Min­dest­stan­dards Fol­gen­des ge­bracht:

    • „Billig“-Tarife sind vom Markt verschwunden
    • Die PKV steht wieder für Leistungsstärke anstatt für ein Sparmodell
    • Die kon­se­quen­te Ein­hal­tung der Auf­nah­me­richt­li­ni­en sta­bi­li­siert das Ver­si­cher­ten­kol­lek­tiv und sorgt für mo­de­ra­te Bei­trag­s­ent­wick­lun­gen


Un­se­rer Mei­nung nach wer­den sich die zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen – die Al­te­rung der Bevölke­rung, der me­di­zi­nisch-tech­ni­sche Fort­schritt und die dar­aus re­sul­tie­ren­den Pro­ble­me der Fi­nan­zier­bar­keit von Ge­sund­heits­leis­tun­gen – nur mit dem bewähr­ten Ge­sund­heits­sys­tem – be­ste­hend aus GKV und PKV – bewälti­gen las­sen.

Handlungsoptionen bei Beitragsanpassungen

Auf­grund über­durch­schnitt­li­cher Kos­ten­stei­ge­run­gen ent­steht re­gelmäßig die Not­wen­dig­keit der Bei­trags­an­pas­sung ein­zel­ner Ta­ri­fe. Un­ter an­de­rem durch ei­ne so­li­de Ta­rif­kal­ku­la­ti­on und durch über­durch­schnitt­li­che Zins­er­träge können der­ar­ti­ge Erhöhun­gen zwar re­du­ziert, in An­be­tracht der ge­sam­ten Kos­ten­ent­wick­lung und stei­gen­der Le­bens­er­war­tun­gen aber nicht vollständig aus­ge­schlos­sen wer­den. Die­se Erhöhun­gen müssen laut Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­setz (VAG) so­wie der Kal­ku­la­ti­ons­ver­ord­nung (KalV) dann er­fol­gen, wenn Bei­trag­s­ein­nah­men und Leis­tungs­aus­ga­ben in den ein­zel­nen Ta­rif­kol­lek­ti­ven nicht mehr im Gleich­ge­wicht ste­hen. Auslösend hierfür sind im­mer die zu­vor erwähn­ten Fak­to­ren, die der Ver­si­che­rer bei der Prämien­kal­ku­la­ti­on zum Zeit­punkt der Ver­trags­un­ter­zeich­nung nicht oder nur schwer vor­her­se­hen konn­te.

Ins­be­son­de­re dem me­di­zi­ni­schen Fort­schritt bei Dia­gno­s­tik und Be­hand­lung muss die PKV Rech­nung tra­gen und kann nicht – wie die ge­setz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung – nachträglich Leis­tungs­ver­spre­chen wi­der­ru­fen bzw. den Ver­trags­um­fang verändern. Der in­di­vi­du­el­le Ge­sund­heits­zu­stand ei­nes Ver­si­cher­ten so­wie des­sen stei­gen­des Al­ter sind kei­ne Fak­to­ren, die di­rekt ei­ne Bei­trags­an­pas­sung im be­ste­hen­den Ta­rif ver­ur­sa­chen.

Wer von ei­ner Bei­trags­erhöhung be­trof­fen ist, hat un­ter­schied­li­che Op­tio­nen, dar­auf zu rea­gie­ren.

Grundsätz­lich ha­ben Ver­si­cher­te ab der Be­kannt­ga­be der Bei­trags­an­pas­sung/-erhöhung ein Son­derkündi­gungs­recht, das er­laubt, in­ner­halb von zwei Mo­na­ten nach Zu­gang der Ände­rungs­mit­tei­lung zu kündi­gen. Ein An­bie­ter­wech­sel soll­te je­doch gut über­legt sein, da die Al­tersrück­stel­lun­gen, die ja als Vor­sor­ge für die Bei­trags­sta­bi­lität im Al­ter be­reits heu­te mit je­dem Bei­trag ge­zahlt wer­den, nur bei Ver­trags­ab­schlüssen ab dem 01.01.2009 zu ei­nem Teil auf den neu­en PKV-Ver­si­che­rer übert­ra­gen wer­den können.

Wei­ter­hin ist ge­nau zu prüfen, in­wie­weit der neue Ver­trags­um­fang den in­di­vi­du­el­len An­for­de­run­gen und Bedürf­nis­sen ent­spricht. Letzt­end­lich kann bei Leis­tungslücken ein dau­er­haft gra­vie­ren­der fi­nan­zi­el­ler Scha­den ent­ste­hen, der den ver­meint­lich zunächst ein­ge­spar­ten Bei­trag deut­lich über­steigt.

Ei­nem Ver­si­che­r­er­wech­sel soll­te al­so un­be­dingt ei­ne sehr ge­naue Be­trach­tung der in­di­vi­du­el­len Si­tua­ti­on vor­aus­ge­hen. Er kann dann sinn­voll sein, wenn die Un­ter­neh­mens­po­li­tik des PKV-Un­ter­neh­mens nicht nach­hal­tig aus­ge­rich­tet ist und die ver­si­cher­ten Leis­tun­gen nicht den exis­ten­zi­el­len Qua­litäts­an­for­de­run­gen ent­spre­chen. Als rei­ne „Spar­maßnah­me“ ist ein sol­cher Wech­sel nicht ge­eig­net.

Ei­ne al­ter­na­ti­ve Op­ti­on ist ein Ta­rif­wech­sel bei der be­ste­hen­den PKV-Ge­sell­schaft. Die­se Möglich­keit ist ein ge­setz­lich ver­brief­tes Recht, das ermöglicht, mit vol­ler An­rech­nung der Al­tersrück­stel­lun­gen in einen gleich­ar­ti­gen Ta­rif des ei­ge­nen An­bie­ters zu wech­seln. Die Prüfung die­ser Op­ti­on bie­ten wir als Ser­vice kos­ten­frei an – im Ge­gen­satz zu an­de­ren Dienst­leis­tern, bei de­nen für die­se Leis­tung ein Ho­no­rar fällig wird.

Bei al­lem Verständ­nis für den Wunsch, den Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trag zu sen­ken: Der Schutz ei­ner pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung soll ein Le­ben lang be­ste­hen und Leis­tun­gen, die man viel­leicht in jun­gen Jah­ren als we­nig re­le­vant emp­fin­det, können sich später als äußerst wich­tig her­aus­stel­len. Ein Ver­zicht auf Leis­tun­gen zu­guns­ten ei­ner Bei­trags­re­du­zie­rung ist natürlich im­mer pro­blem­los möglich – ei­ne späte­re Ver­bes­se­rung je­doch in den meis­ten Fällen nur mit ei­ner Über­prüfung des dann ak­tu­el­len Ge­sund­heits­zu­stan­des, der ge­ra­de im Al­ter häufig ge­gen ei­ne Ta­rif­op­ti­mie­rung spricht.

Un­se­re Ex­per­ten wägen ger­ne mit Ih­nen ge­mein­sam al­le zur Verfügung ste­hen­den Op­tio­nen ab und fin­den die rich­ti­ge Stra­te­gie für Sie!

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